Wissenswertes beim Kauf von Stevia
Generell lässt sich sagen: Je reiner ein Stevia-Produkt ist, desto höher ist die Qualität. Die Reinheit kann man als Verbraucher anhand der Prozentzahl ablesen, in der Stevia im Produkt vorhanden ist. Seriöse Stevia-Händler geben die Prozentzahl immer auf ihren Produkten an; die Süßstoffe Rebaudiosid A und Steviosid kommen am häufigsten zum Einsatz. Rebaudiosid A hat aber den süßesten Geschmack ohne störenden Nebengeschmack und wird daher als qualitativ hochwertig empfunden. Hat das Produkt einen großen Anteil Rebaudiosid A und nur wenig Steviosid, schmeckt es in der Regel sehr gut.
Fehlt auf der Verpackung des Stevia-Produktes die Prozentangabe, weiß man als Verbraucher nicht, wie hochwertig das Stevia ist. Wahrscheinlich wurde der Süßstoff mit einem Füllstoff gestreckt. In einigen Fällen mag dies zur besseren Nutzung – zum Beispiel beim Backen – notwendig sein, sollte dann aber auf jeden Fall auf der Verpackung beschrieben sein.
Da Stevia oft bei verschiedenen Krankheiten empfohlen wird, kann ein Zusatzstoff, der nicht deklariert ist, zu einer Verschlechterung der Symptome führen. Diabetiker können Stevia verwenden, da es bei ihnen nicht zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Ist Stevia allerdings mit dem Zusatzstoff Maltodextrin, einem Zucker, vermischt, kann es von Diabetikern nicht mehr genutzt werden. Wird Stevia mit Lactose gestreckt, können Menschen mit einer Lacotseintoleranz das Produkt nicht verwenden, ohne starke Beschwerden im Magen-Darm-Trakt zu bekommen.
Hochwertige Produkte haben mindestens einen Gehalt von 95 Prozent Steviol-Glykoside. Die restlichen Prozent sollten Ballaststoffe der Stevia-Pflanze sein.